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SON OF BANZAI! MORE CuLT MOVIE POSTERS FROM JAPAN

SON OF BANZAI! MORE CuLT MOVIE POSTERS FROM JAPAN
von Armin Junge, durchgehend zweisprachige Inhalte (deutsch / englisch)
21 × 29,7 cm, 292 Seiten, komplett farbig
Softcover mit Fadenbindung und partiellem Spotlack auf dem Umschlag
über 600 farbige Abbildungen (ca. 570 Abbildungen von seltenen japanischen Filmplakaten, über 60 zusätzlichen Abbildungen)
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Fast zehn Jahre nach dem ersten Band erscheint im Frühjahr 2026 endlich der lange erwartete Nachfolger zu *BANZAI! JAPANESE CULT MOVIE POSTERS*. Schon der Titel *SON OF BANZAI! MORE CULT MOVIE POSTERS FROM JAPAN* spielt mit der Tradition des kultigen, überbordenden Exploitation-Kinos, das in Japan eine ganz eigene visuelle Sprache entwickelt hat. Armin Junge knüpft mit diesem neuen Band nahtlos an die Qualitäten seines Vorgängers an, erweitert sie aber zugleich spürbar. Das Buch wirkt wie eine Mischung aus Sammlerkatalog, Designstudie und liebevoller Hommage an eine Ära, in der Filmplakate noch echte Kunstwerke waren – wild, farbig, überzeichnet und voller Energie.

Schon das Format von 21 × 29,7 cm zeigt, dass hier nicht einfach ein Bildband im üblichen Sinne vorliegt. Die 292 Seiten sind komplett farbig gedruckt und präsentieren über 600 Abbildungen, darunter rund 570 seltene japanische Filmplakate sowie mehr als 60 zusätzliche Bilder, die den Kontext erweitern. Die Druckqualität ist hervorragend, und die Entscheidung für ein Softcover mit Fadenbindung erweist sich als ideal: Das Buch liegt angenehm in der Hand, lässt sich weit öffnen und bleibt dennoch stabil. Der partielle Spotlack auf dem Umschlag verleiht dem Cover eine haptische und visuelle Eleganz, die sofort ins Auge fällt und den hochwertigen Gesamteindruck unterstreicht.

Inhaltlich bietet *SON OF BANZAI!* eine beeindruckende Bandbreite. Ein Schwerpunkt liegt auf erotischen Filmen, die in Japan oft mit einer Mischung aus Direktheit und grafischer Verspieltheit beworben wurden. Besonders auffällig sind die Plakate zu Filmen mit Silvia Kristel oder Farrah Fawcett sowie die japanischen Varianten der „Schulmädchen-Report“-Reihe. Dass auf dem Plakat zu Teil 11 sogar groß der deutsche Schriftzug „Schulmädchen-Report Teil 11“ prangt, ist eine jener kuriosen Entdeckungen, die dieses Buch so reizvoll machen. Auch die Werke von Russ Meyer fehlen nicht, und gerade hier zeigt sich, wie stark japanische Designer westliche Erotikfilme visuell neu interpretierten – oft greller, mutiger und grafisch experimenteller als ihre europäischen Pendants.

Doch das Buch beschränkt sich keineswegs auf Erotik. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf asiatischem Action- und Exploitationkino. Klassiker wie *Lady Snowblood*, die *Street Fighter*-Filme oder andere Eastern-Ikonen sind ebenso vertreten wie Werke, die außerhalb Japans nur in Sammlerkreisen bekannt sind. Die Plakate zeigen eine faszinierende Mischung aus grafischer Härte, expressiven Farben und einer Bildsprache, die Gewalt, Dramatik und Emotionen oft in einer einzigen überbordenden Komposition vereint.

Für Fans klassischer „Männerfilme“ bietet der Band ebenfalls eine Fülle an Material. Clint Eastwoods Dollar-Trilogie ist prominent vertreten, ebenso *The Cincinnati Kid*, zahlreiche John-Wayne-Filme und die stilprägenden Werke von John Woo. Besonders auffällig ist, wie japanische Designer westliche Stars interpretierten: Eastwood erscheint oft noch kantiger, John Wayne noch heroischer, und selbst James Bond – der natürlich nicht fehlen darf – wirkt in den japanischen Plakatvarianten häufig dynamischer und farbintensiver als in den westlichen Originalen. Die Bond-Motive gehören zu den visuellen Höhepunkten des Buches, weil sie die ikonische Ästhetik der Reihe mit typisch japanischer Plakatkunst verschmelzen.

Ein kleiner Wermutstropfen ergibt sich aus der Tatsache, dass unter den Originaltiteln der Plakate keine deutschen Verleihtitel angegeben sind. Bei international bekannten Filmen wie *The Toxic Avenger* oder *A Nightmare on Elm Street* ist das kaum ein Problem, doch viele der hier gezeigten Werke sind in Europa nur unter völlig anderen Titeln erschienen oder wurden nie regulär veröffentlicht. Gerade im Index am Ende des Buches hätte eine zusätzliche deutsche Titelangabe die Orientierung erleichtert. Für Sammler und Filmhistoriker wäre dies ein echter Mehrwert gewesen, da manche Filme auf den ersten Blick kaum zu identifizieren sind.

Im späteren Teil des Buches widmet sich Junge den großen Ikonen des japanischen Monster- und Tokusatsu-Kinos. Godzilla, Gamera, King Kong und Ultraman treten hier in all ihrer grafischen Pracht auf. Die Plakate dieser Genres gehören traditionell zu den expressivsten und farbintensivsten Werken der japanischen Filmwerbung, und *SON OF BANZAI!* fängt diese Energie perfekt ein. Die Mischung aus Retro-Charme, handgemalter Dramatik und übersteigerter Bildsprache macht diese Seiten zu einem visuellen Fest, das sowohl Nostalgiker als auch Designliebhaber begeistert.

Besonders hervorzuheben ist die zweisprachige Gestaltung des Buches. Alle Texte liegen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch vor, was den Band international zugänglich macht und zugleich den wissenschaftlichen Anspruch unterstreicht. Die Texte sind informativ, gut recherchiert und vermitteln sowohl filmhistorisches Wissen als auch Einblicke in die Besonderheiten der japanischen Plakatkultur.

Insgesamt ist *SON OF BANZAI! MORE CULT MOVIE POSTERS FROM JAPAN* ein prachtvoller, sorgfältig gestalteter Bildband, der weit mehr bietet als eine bloße Sammlung von Plakaten. Er ist ein Stück Filmgeschichte, ein Designarchiv und ein Liebesbrief an eine Ära, in der grafische Gestaltung noch voller Mut, Exzess und Persönlichkeit war. Für Sammler, Filmfans, Designer und alle, die sich für visuelle Kultur begeistern, ist dieses Buch ein Ereignis – und ein würdiger, längst überfälliger Nachfolger des ersten BANZAI!-Bandes.

CREEPY*IMAGES - Volumes 4-6
212 Seiten, 148 x 210mm
komplett in Farbe
Softcover mit Glanzfolienkaschierung
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Mit dem Sammelband CREEPY*IMAGES Volumes 4–6 liegt endlich eine längst überfällige Wiederveröffentlichung dreier zuvor nur schwer zugänglicher Ausgaben vor – und sie hat es in sich. Was hier geboten wird, ist weit mehr als ein bloßes Reprint-Projekt: Es ist eine sorgfältig kuratierte, visuell beeindruckende und inhaltlich tiefgehende Liebeserklärung an die goldene Ära des analogen Kinowerbematerials.

Schon beim ersten Durchblättern wird klar, dass sich dieser Band gezielt an ein Publikum richtet, das nicht nur ein oberflächliches Interesse am Horror- und Exploitationkino hat, sondern sich ernsthaft für dessen kulturelle und ästhetische Peripherie interessiert. Im Zentrum stehen – wie von der Reihe gewohnt – originale Aushangfotos, Plakate und komplette Werbesätze aus den 1950er bis 1980er Jahren. Der entscheidende Punkt: Diese Materialien sind nicht nur selten, sondern oft nahezu unsichtbar im digitalen Raum. Hier werden sie erstmals in einer Qualität präsentiert, die ihrem Sammlerwert gerecht wird.

Die editorische Entscheidung, sämtliche Inhalte zweisprachig (Englisch/Deutsch) abzudrucken, erweist sich als enormer Mehrwert. Sie öffnet den Band sowohl für ein internationales Publikum als auch für deutschsprachige Leser, die sich nicht durch Fachenglisch arbeiten möchten. Gleichzeitig bleibt die Authentizität der Originaltexte erhalten – ein wichtiger Faktor gerade bei historischem Werbematerial.

Inhaltlich überzeugt der Band durch eine starke thematische und geografische Bandbreite. Klassiker und Kulttitel wie Dawn of the Dead oder Der New York Ripper stehen neben weniger bekannten, aber nicht minder faszinierenden Produktionen wie Tutti i colori del buio oder La noche de Walpurgis. Besonders reizvoll ist dabei der Fokus auf unterschiedliche nationale Vermarktungsstrategien: Französisches, italienisches, spanisches, deutsches und sogar japanisches Werbematerial wird gegenübergestellt und erlaubt spannende Vergleiche in Bildsprache, Typografie und Sensationsgrad.

Ein echtes Highlight sind die Specials wie „Giallo by Design“ von Jeremy Mincer, das nicht nur visuell begeistert, sondern auch analytisch in die Gestaltungstraditionen des Giallo-Genres eintaucht. Ebenso liefert „The Rebirth of Terror“ von Andreas Schiefler fundierte Einblicke in die Wiederentdeckung und Neubewertung des klassischen Horrorkinos. Diese Beiträge heben den Band über eine reine Bildersammlung hinaus und machen ihn zu einem ernstzunehmenden Sachbuch.

Die Produktionsqualität ist durchgehend hoch: Die Scans wirken scharf, farbtreu und detailreich, ohne ihren analogen Charme zu verlieren. Gerade bei Materialien, die ursprünglich nie für eine derart hochwertige Reproduktion gedacht waren, ist das keine Selbstverständlichkeit. Das Softcover mit Glanzfolienkaschierung wirkt wertig und zweckmäßig zugleich.

Was diesen Band besonders auszeichnet, ist die kuratorische Konsequenz. Hier wird nichts beliebig zusammengetragen, sondern mit erkennbarem Sammlerblick ausgewählt. Dass viele der gezeigten Stücke auf dem Sammlermarkt dreistellige Beträge erzielen, unterstreicht den dokumentarischen Wert dieser Veröffentlichung. Für viele Leser dürfte dies die einzige realistische Möglichkeit sein, solche Artefakte überhaupt zu Gesicht zu bekommen.

Fazit:
CREEPY*IMAGES Volumes 4–6 ist ein Pflichtkauf für Sammler, Filmhistoriker und Liebhaber des europäischen und internationalen Genrekinos. Der Band verbindet ästhetischen Genuss mit archivischer Präzision und liefert zugleich wertvolle Kontextualisierung. Wer sich für die visuelle Kultur des Exploitation- und Horrorkinos interessiert, bekommt hier ein Referenzwerk, das in dieser Form kaum Konkurrenz hat.

GIALLO MOVIE POSTERS Volume 2: 1970 – 1971

GIALLO MOVIE POSTERS Volume 2: 1970 – 1971
21 x 29,7 cm, 232 Seiten, komplett farbig, Softcover
Fast 300 Plakate zu 49 Gialli aus der Blütezeit des Genres
komplett zweisprachige Inhalte (deutsch / englisch)
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War das erste Buch nur der Anfang, so folgt mit den Jahrgängen 1970 und 1971 die erste heiße Phase des Giallo, beginnend mit den großen Meisterwerken „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“ (L’uccello dalle piume di cristallo), „Die neunschwänzige Katze“ (Il gatto a nove code) und „Vier Fliegen auf grauem Samt“ (4 mosche di velluto grigio), gefolgt von Mario Bavas Klassiker „Blutrausch des Satans“ (Una lucertola con la pelle di donna).

Doch auch andere prägende Werke sind vertreten: Umberto Lenzis „Paranoia“ (Paranoia, 1970), „Der Killer von Wien“ (La corta notte delle bambole di vetro), „Der Schwanz des Skorpions“ (La coda dello scorpione), „Der schwarze Leib der Tarantel“ (La tarantola dal ventre nero), „Malastrana“ (La corta notte delle bambole di vetro, Alternativtitel) und „Das Schloss der blauen Vögel“ (L’iguana dalla lingua di fuoco).

Darüber hinaus finden sich hier auch kleinere, eher von Fans geschätzte Produktionen wie „Das Grauen aus dem Nebel“ (Il rosso segno della follia), „Frauen bis zum Wahnsinn gequält“ (Cosa avete fatto a Solange?), „Der Todesengel“ (La morte cammina con i tacchi alti), „Das Messer“ aka „Blutspur im Park“ (Una sull’altra) und „Blutiger Whisky“ (Perché quelle strane gocce di sangue sul corpo di Jennifer?) mit Curt Jürgens. Selbst Giallo-Western wie „Sarg der blutigen Stiefel“ (Una bara per lo sceriffo) haben ihren Platz in diesem Band gefunden.

Besonders hervorzuheben ist die reichhaltige Bebilderung: Neben italienischen, französischen und spanischen Plakaten sind auch zahlreiche deutsche und japanische Exemplare vertreten. Dazu gesellen sich polnische, mexikanische und amerikanische Motive. Nicht nur die originalen Kinoplakate, sondern auch Wiederaufführungsplakate werden gezeigt – sogar Mogelpackungen wie „Sarg der blutigen Stiefel“, das kurzerhand per Aufkleber in „Sarg der blutigen Rache“ umgetauft wurde.

Die Texte liefern, wie bereits im ersten Band, informative Hintergründe zu den Plakaten und ihrer Entstehung. Sie sind zweisprachig in Deutsch und Englisch verfasst, was den internationalen Wert des Buches zusätzlich steigert.

Ein Sammlerstück, das man sich unbedingt sichern sollte, bevor es vergriffen ist.

GIALLO MOVIE POSTERS Volume 1: 1961 – 1969

GIALLO MOVIE POSTERS Volume 1: 1961 – 1969
21 x 29,7 cm, 208 Seiten, komplett farbig, Softcover
Mehr als 240 Plakate zu mehr als 50 Gialli aus den Anfängen des Genres
komplett zweisprachige Inhalte (deutsch / englisch)
24,50 Euro
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„GIALLO MOVIE POSTERS Volume 1: 1961–1969“ ist ein beeindruckendes Werk, das die frühen Jahre des italienischen Giallo-Films durch seine ikonischen Filmplakate beleuchtet. Auf über 200 farbigen Seiten werden über 240 Poster präsentiert, die die Filme von Regisseuren wie Mario Bava, Lucio Fulci und Umberto Lenzi illustrieren und die visuelle Entwicklung dieses einzigartigen Genres dokumentieren.

Die Qualität der Abbildungen ist herausragend. Jedes Poster wurde sorgfältig gescannt und restauriert, um die Farben und Details der Originale bestmöglich zur Geltung zu bringen. Die Gestaltung des Buches verbindet ästhetische Eleganz mit einem klaren Layout, das die Inhalte perfekt in Szene setzt.

Besonders wertvoll ist die zweisprachige Gestaltung in Deutsch und Englisch, die das Buch sowohl für ein internationales Publikum als auch für Sammler interessant macht. Es bietet nicht nur einen umfassenden Überblick über die Filmgeschichte, sondern dient auch als Nachschlagewerk für Fans und Experten des Genres.

Dieses Buch ist ein Muss für Liebhaber des Giallo-Films und eine Hommage an die künstlerische Kraft von Filmplakaten. Die Liebe zum Detail und die hochwertige Produktion machen es zu einem unverzichtbaren Werk für jede Filmsammlung

CREEPY*IMAGES - Volumes 1-3

CREEPY*IMAGES - Volumes 1-3
ISBN: 978-3-00-078978-6
180 Seiten, 148 x 210mm, komplett in Farbe, Softcover mit Glanzfolienkaschierung
19,50 EUR
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Mit dem CREEPY*IMAGES Sammelband Ausgabe 1 bis 3 liegt endlich jene kompakte Edition vor, auf die Horrorfans und Sammler lange gewartet haben. Auf 180 vollfarbigen Seiten im handlichen Format (14,8 x 21 cm) vereint das Buch den kompletten Inhalt der längst vergriffenen Einzelbände 1 bis 3 und ergänzt diese erstmals um zusätzliche deutsche Texte. Damit wird nicht nur die ursprüngliche Bildpracht gesichert, sondern auch eine breitere Zugänglichkeit geschaffen – sowohl für Sammler, die die Originalausgaben verpasst haben, als auch für neue Leser, die einen Einstieg in dieses einzigartige Projekt suchen.

Der Sammelband bleibt der Linie der Reihe treu und widmet sich der Dokumentation internationaler Horrorwerbung in Form von Pressbooks, Annoncen und Werbematerialien. Dabei wird eine ganze Galerie berühmt-berüchtigter Titel präsentiert, die das Herz jedes Genrefans höherschlagen lassen. Zu den Highlights gehören:

„Man-Eater“ (Eaten Alive, 1976) – ein makabrer Vertreter des Backwoods-Horrors.

„Rückkehr der Zombies“ (Le notti del terrore, 1981) – typisch italienischer Splatter voller morbider Atmosphäre.

„Schreckensmacht der Zombies“ (Zombie Holocaust, 1980) – der Inbegriff des eurotrashigen Genre-Mixes.

„Blutgericht in Texas“ (The Texas Chain Saw Massacre, 1974) – einer der berüchtigtsten Schocker aller Zeiten.

„Nacht der offenen Särge“ (Zeder, 1983) – ein Beispiel für poetischen spanischen Horror der 80er.

„Woodoo – Schreckensinsel der Zombies“ (Zombi 2, 1979) – Lucio Fulcis legendärer Klassiker mit der Hai-Szene.

„Re-Animator“ (1985) – Stuart Gordons schwarzhumoriger Lovecraft-Kultfilm.

„Absurd“ (Antropophagus 2, 1981) – Joe D’Amatos brutales Splatter-Sequel.

„Suspiria“ (1977) – Dario Argentos farbenprächtiges Meisterwerk des europäischen Horrors.

„Jack el Destripador de Londres“ (1971) – ein spanischer Krimi-Horror um Jack the Ripper.

„Geisterstadt der Zombies“ (Paura nella città dei morti viventi, 1980) – ein weiterer Fulci-Klassiker.

„Rosso – Die Farbe des Todes“ (Profondo Rosso, 1975) – Argentos Giallo-Meisterwerk.

„Nacht der reitenden Leichen“ (La noche del terror ciego, 1972) – Amando de Ossorios ikonische Templer-Zombies.

Diese Auswahl zeigt eindrucksvoll, wie breit das Spektrum ist – von US-Klassikern über italienische Kultfilme bis hin zu spanischen und mexikanischen Produktionen.

Wie schon bei den Einzelbänden liegt der Schwerpunkt klar auf dem Bildmaterial: hochqualitative Reproduktionen von Pressbooks, Werbeanzeigen und Aushangfotos, die in dieser Form nirgendwo sonst gesammelt sind. Besonders der bunte, oft grell übersteigerte Stil der damaligen Vermarktung springt ins Auge – und zeigt, wie stark sich Horrorfilme über ihre visuelle Außendarstellung ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben.

Die neuen deutschen Texte heben den Sammelband noch einmal über die ursprünglichen Ausgaben hinaus. Sie bieten zusätzliche Hintergrundinformationen, Einordnungen und historische Zusammenhänge, ohne den visuellen Charakter des Buches zu überlagern. Damit wird die Sammlung nicht nur zu einem Nachschlagewerk für Genrefans, sondern auch zu einer Art kulturhistorischem Dokument.

Das Besondere am Sammelband ist seine Doppelrolle: Für Sammler bietet er die Gelegenheit, drei längst vergriffene Kult-Bände in einem einzigen, kompakten Buch neu ins Regal zu stellen. Für Neulinge eröffnet er einen faszinierenden Einstieg in die Welt der Horrorwerbung, die nicht minder kreativ und exzessiv war als die Filme selbst. Vor allem Titel wie Blutgericht in Texas oder Suspiria profitieren enorm davon, dass man ihre ursprüngliche Werbestrategie im Kontext anderer, teils obskurer Produktionen sieht.

Fazit
Der CREEPY*IMAGES Sammelband Ausgabe 1 bis 3 ist weit mehr als ein Reprint. Er ist ein visuelles Archiv, ein Stück Genregeschichte und ein Fest für alle, die Horror nicht nur über den Film, sondern auch über seine Bildsprache erleben wollen. Mit Klassikern wie Texas Chain Saw Massacre, Suspiria oder Re-Animator neben Raritäten wie Jack el Destripador de Londres oder Nacht der offenen Särge entsteht ein Panorama, das die wilden, ungezähmten Jahrzehnte des Horrorkinos lebendig werden lässt. Pflichtlektüre für Sammler, ein Genuss für Horrorfans und ein faszinierender Einblick für Filmhistoriker gleichermaßen.

CREEPY*IMAGES #32

CREEPY*IMAGES #32
64 Seiten (14,8 x 21 cm)
komplett in Farbe
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CREEPYIMAGES #32* zeigt erneut, warum dieses Magazin seit Jahren zu den wichtigsten Publikationen für Sammler und Liebhaber internationaler Exploitation-, Horror- und Genrefilm-Werbematerialien gehört. Die Ausgabe wirkt wie ein farbintensiver Streifzug durch die Abgründe der Filmgeschichte, präsentiert mit der gewohnten Mischung aus Akribie, Leidenschaft und einem tiefen Verständnis für die grafische Kultur vergangener Jahrzehnte. Auf 64 farbigen Seiten entfaltet sich ein Panorama, das von deutschen Erotik-Schockern über italienische Kunsthorror-Klassiker bis hin zu spanischen und französischen Kultfilmen reicht.
Besonders eindrucksvoll ist das deutsche Werbematerial zu Hexen bis aufs Blut gequält, das die rohe, provokante Ästhetik des deutschen Exploitationkinos der 1970er-Jahre in all seiner Unverblümtheit zeigt. Die Plakate und Aushangfotos wirken wie Zeitkapseln, die eine Ära dokumentieren, in der Schock, Tabubruch und reißerische Bildsprache bewusst eingesetzt wurden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Redaktion präsentiert diese Materialien nicht nur als Kuriositäten, sondern als kulturhistorische Artefakte, die viel über die damalige Vermarktungsstrategie verraten.
Ein völlig anderes visuelles Klima entsteht beim französischen Material zu La Tumba de los Muertos Vivientes bzw. Der Abgrund der lebenden Toten. Die französischen Grafiker hatten ein besonderes Talent dafür, selbst die schmutzigsten Zombie- und Kannibalenfilme mit einer fast eleganten, manchmal surrealen Bildsprache zu versehen. Die hier gezeigten Motive verbinden morbide Faszination mit einer grafischen Klarheit, die man in anderen Ländern selten findet.
Das spanische Werbematerial zu Mother’s Day bzw. Muttertag zeigt dagegen, wie stark regionale Märkte ihre eigenen Interpretationen entwickelten. Die spanischen Plakate wirken oft farbintensiver, expressiver und emotionaler als ihre amerikanischen Vorbilder. Gerade bei einem Film wie Mother’s Day, der zwischen schwarzer Komödie, Terrorfilm und Gesellschaftssatire pendelt, entsteht dadurch eine ganz eigene visuelle Identität.
Ein besonderes Highlight ist der Beitrag zu La Casa dalle Finestre che Ridono bzw. Das Haus der lachenden Fenster. Das italienische Material zu diesem Giallo-Meisterwerk besitzt eine bedrückende Schönheit, die perfekt zur Atmosphäre des Films passt. Die Plakate wirken wie Gemälde, die den Wahnsinn, die Kunst und die morbide Eleganz des Films einfangen. Man spürt, wie sehr die italienischen Grafiker verstanden, dass Horror nicht nur schockieren, sondern auch ästhetisch faszinieren kann.
Abgerundet wird die Ausgabe durch die Rubrik Treasures from the Vault, die sich diesmal The Revenge of Frankenstein widmet. Das deutsche Werbematerial zu diesem Hammer-Klassiker zeigt die typische Mischung aus dramatischer Farbgebung, markanten Porträts und einer fast theatralischen Inszenierung. Es ist ein Blick in eine Zeit, in der Horror noch als großes, ernstes Spektakel vermarktet wurde.
CREEPYIMAGES #32* ist eine visuelle Reise durch mehrere Jahrzehnte Filmgeschichte, sorgfältig kuratiert und mit einer Leidenschaft präsentiert, die man auf jeder Seite spürt. Eine Ausgabe, die Sammlerherzen höherschlagen lässt.

CREEPY*IMAGES #31

CREEPY*IMAGES #31
64 Seiten (14,8 x 21 cm)
komplett in Farbe
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CREEPYIMAGES #31* ist eine Ausgabe, die sich besonders durch ihre stilistische Vielfalt auszeichnet. Die Redaktion führt den Leser durch unterschiedliche Länder, Jahrzehnte und Subgenres, ohne dabei den roten Faden zu verlieren: die Faszination für grafische Filmkultur jenseits des Mainstreams. Die 64 farbigen Seiten wirken wie ein lebendiges Archiv, das die visuelle Sprache des internationalen Genrefilms in all ihren Facetten dokumentiert.
Das deutsche Werbematerial zu La Vergine di Norimberga bzw. Das Schloss des Grauens zeigt eindrucksvoll, wie stark deutsche Verleiher in den 1960er-Jahren auf dramatische, fast barocke Bildkompositionen setzten. Die Plakate wirken wie düstere Gemälde, die den Film als Mischung aus Gothic-Horror und Folterphantasie inszenieren. Die Redaktion präsentiert diese Motive mit einer Sorgfalt, die ihre historische Bedeutung unterstreicht.
Ein völlig anderer Ton entsteht beim japanischen Material zu Ilsa, Harem Keeper of the Oil Sheiks. Die japanischen Plakate zu Exploitationfilmen besitzen eine ganz eigene Energie. Sie sind oft grafisch überladen, farbintensiv und voller Details, die westliche Märkte nie gezeigt hätten. Die japanischen Künstler verstanden es, selbst die extremsten Filme mit einer Art Pop-Ästhetik zu versehen, die gleichzeitig verspielt und provokant wirkt. Diese Ausgabe zeigt das besonders eindrucksvoll.
Das französische Material zu The Skull bzw. Der Schädel des Marquis de Sade bringt eine elegante, fast surrealistische Note ins Heft. Die französischen Plakatkünstler hatten ein besonderes Gespür für symbolische Bildsprache, und gerade bei einem Film, der zwischen Okkultismus und psychologischem Horror pendelt, entfaltet sich diese Stärke voll. Die Motive wirken geheimnisvoll, stilisiert und kunstvoll.
Die Rubrik Monsters on my Bookshelf bietet wie immer einen charmanten Blick auf skurrile, seltene oder besonders liebevoll gestaltete Buchcover aus dem Horror- und Monsterbereich. Diese kleine Sammlung wirkt wie ein humorvoller Kontrast zu den oft düsteren Filmplakaten und zeigt, wie vielfältig die grafische Horrorkultur sein kann.
Ein Höhepunkt der Ausgabe ist das italienische Material zu I Drink Your Blood bzw. Die Tollwütigen. Die italienischen Plakate sind wild, grell und voller Energie. Sie fangen die anarchische, schmutzige Atmosphäre des Films perfekt ein und zeigen, wie stark italienische Grafiker den Exploitation-Look geprägt haben.
Den Abschluss bildet das spanische Werbematerial zu Cannibal Holocaust. Die spanischen Plakate zu diesem berüchtigten Film sind weniger dokumentarisch als ihre italienischen Gegenstücke, dafür emotionaler und dramatischer. Sie betonen die Grausamkeit und den Schockwert, ohne dabei in reine Effekthascherei abzurutschen. Die Redaktion präsentiert diese Motive mit dem nötigen historischen Abstand und einer klaren Wertschätzung für ihre grafische Kraft.
CREEPYIMAGES #31* ist eine Ausgabe voller Kontraste, die zeigt, wie unterschiedlich Horror und Exploitation visuell interpretiert werden können. Ein Heft, das man mehrfach durchblättert, weil jede Seite neue Details offenbart.

CREEPY*IMAGES #30

CREEPY*IMAGES #30
64 Seiten (14,8 x 21 cm)
komplett in Farbe
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CREEPYIMAGES #30* ist eine Ausgabe, die sich besonders durch ihre atmosphärische Dichte auszeichnet. Die Redaktion hat eine Auswahl getroffen, die von kosmischem Body‑Horror über britischen Grusel bis hin zu italienischem Kannibalenkino reicht. Die 64 farbigen Seiten wirken wie ein kunstvoll zusammengestelltes Mosaik, das die Vielfalt des internationalen Genrefilms eindrucksvoll widerspiegelt.

Das französische Werbematerial zu From Beyond zeigt, wie stark französische Plakatkünstler die groteske, körperliche Dimension des Films betonten. Die Motive wirken surreal, farbintensiv und fast schon psychedelisch. Sie fangen die Essenz des Films ein, der zwischen wissenschaftlicher Neugier, Wahnsinn und körperlicher Mutation pendelt. Die Redaktion präsentiert diese Materialien mit einer Klarheit, die ihre grafische Qualität besonders hervorhebt.

Das deutsche Material zu Disciple of Death bzw. Das Monster mit der Teufelsklaue bringt eine ganz andere Stimmung ins Heft. Die deutschen Plakate der 1970er‑Jahre besitzen eine Mischung aus Ernsthaftigkeit und reißerischer Dramatik, die heute fast nostalgisch wirkt. Die Motive sind düster, direkt und oft mit markanten Porträts versehen, die den Film als klassischen Gruselstoff inszenieren.

Die Rubrik Monsters on my Bookshelf sorgt erneut für eine charmante Auflockerung. Die präsentierten Buchcover wirken wie kleine Zeitreisen in die Ästhetik vergangener Jahrzehnte und zeigen, wie stark Monster‑ und Horrormotive auch im Literaturbereich präsent waren.

Das spanische Material zu The Last House on the Left bzw. Das letzte Haus links ist besonders eindrucksvoll. Die spanischen Plakate betonen die rohe Gewalt und die psychologische Brutalität des Films, ohne dabei die künstlerische Gestaltung zu vernachlässigen. Sie wirken emotional, expressiv und oft intensiver als die amerikanischen Originale.

Ein weiterer Höhepunkt ist das italienische Material zu Cannibal Ferox. Die italienischen Plakate zu Kannibalenfilmen sind legendär für ihre Mischung aus Schock, Farbe und grafischer Übertreibung. Die Motive in dieser Ausgabe zeigen genau das: eine wilde, ungebändigte Energie, die den Film als extremes, fast mythologisches Erlebnis inszeniert.

Die Rubrik Treasures from the Vault widmet sich diesmal Il Mulino delle Donne di Pietra bzw. Die Mühle der versteinerten Frauen. Das deutsche Werbematerial zu diesem atmosphärischen Gothic‑Horrorfilm besitzt eine melancholische Schönheit, die perfekt zur Stimmung des Films passt. Die Plakate wirken wie düstere Gemälde, die den morbiden Zauber des Films einfangen.

CREEPYIMAGES #30* ist eine Ausgabe voller visueller Intensität, die zeigt, wie vielfältig und kunstvoll die Welt des Horror‑ und Exploitation‑Werbematerials sein kann. Ein Heft, das man nicht nur sammelt, sondern genießt.