Deep in the Woods - Verschleppt und geschändet
Deep in the Woods - Verschleppt und geschändet
Deep in the Woods - Verschleppt und geschändet
Originaltitel: Au fond des bois
Frankreich, Deutschland 2010
Regie: Benoît Jacquot
Darsteller: Jean-Pierre Gos, Jean-Claude Bolle-Reddat, Jérôme Kircher
Laufzeit: ca. 102 min.
Tonformat:Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch Extras:
Alamode Film
Südfrankreich. 1865. Der Wanderer Timothée kommt in ein verschlafenes Dorf. Er gibt sich taub und stumm. Dr. Hughes gewährt ihm Unterkunft in seinem Haus für Arme und Kranke. Timothée entdeckt das junge Hausmädchen Josephine und ist von ihrer Schönheit überwältigt. Als Josephine am nächsten Tag allein ist, schleicht er sich in die Küche, setzt sie in Trance und nutzt sie sexuell schamlos aus. Unter den hypnotischen Einflüssen folgt sie Timothée tief in die Wälder, obwohl sie verängstigt und angewidert scheint. Dort wird sie von ihm vergewaltigt und misshandelt bis Timothée verhaftet und verurteilt wird. Aber wie groß war der hypnotische Einfluss wirklich?
Zudem auf den ersten Blick hört sich die Inhaltsangabe interessant an, doch die Inszenierung kommt sehr schleppend und holpernd daher. Man fragt sich die ganze Zeit wie so und weshalb das Mädchen solch einen hypnotisch Einfluss verfällt was der Ursprung dafür ist, und wieso sich bei einem Widerstand nicht hiervon lösen kann. Alles wirkt viel zu aufgesetzt zu sehr inszeniert als das der Filmspannung erzeugen könnte. Deep in the Woods - Verschleppt und geschändet hat Potenzial, nutzt dieses aber nicht. Was bleibt ist ein mittelmäßiges Drama, mit ein Finale das zu aufgesetzt wirkt wie der ganze Film.
Extras:
- Trailer
- Interview mit Benôit Jacquot
