Prowl
Prowl
Prowl
Darsteller: Perdita Weeks, Ruta Gedmintas, Joshua Bowman, Jamie Blackley, Courtney Hope
Regisseur: Patrik Syversen
Format: Widescreen
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungstermin: 23. September 2011
Produktionsjahr: 2010
Spieldauer: 84 Minuten
Universum Film GmbH
Hier stimmt nicht nur die Blutgruppe:
Regie-Talent Patrik Syversen verpasst dem Genre „Vampir-Horror“ eine Frischzellenkur und legt einen rundum gelungenen Beitrag vor!
Amber (COURTNEY HOPE), ein Teenager aus einer amerikanischen Kleinstadt, träumt von einem aufregenden Leben in Chicago. Sie kann ihre Clique überreden, sie dorthin zu begleiten, um ein Apartment, dass sie in Aussicht hat, zu besichtigen. Der gemeinsame Ausflug scheint jedoch zu Ende, als ihr Auto mitten auf der Landstraße liegen bleibt. Die Clique stoppt einen Trucker und überredet ihn, sie im Laderaum mitzunehmen. Dort beginnen sie, eine ausgelassene Party zu feiern und bemerken erst spät, dass sich der Truck nicht auf dem Weg nach Chicago befindet, sondern in einem abgelegenen Lagerhaus Halt macht. Sie sind gefangen, und es scheint keine Menschenseele ihre Schreie wahrzunehmen. Um der Sache auf den Grund zu gehen, versuchen sie, die Ladung des Trucks zu inspizieren und machen dabei eine schockierende Entdeckung: Es handelt sich um Blutkonserven. Und schon bald erfolgt der erste Übergriff hungriger Kreaturen, die sich begierig auf die Ladung Frischfleisch stürzen…
PROWL ist der zweite Film der Reihe "8 films to die for -After Dark Horrorfest". Nachdem die Serie erst den Vogelscheuchen neues Blut eintaucht hat sind jetzt die Vampiren dran. Doch bevor der Film seine Akteurin mit diesem Vampiren konfrontiert, sind es Flashbacks der jungen Suzi die den Film bestimmen und schon vorab einen mysteriösen Hauch geben, eine Szenerie die erst mit fortlaufender Handlung einen Sinn ergibt. Aber der Film wird nicht lange und zur eigentlichen Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen und den Vampiren zu kommen. Leider sind diese Szenen sehr schnell geschnitten und teilweise mit einer verbreiteten Handkamera gedreht und den ganzen eine scheinbar gewollte Atmosphäre zu verleihen, dies wird allerdings auf die Dauer nur anstrengend und ermüdend, hier wäre weniger mehr gewesen. Die Auflösung des Ganzen und auch der eigentliche Schluss, wirken nur teilweise befriedigend, ein paar mehr Erklärungen und Hintergründe sowie ein konsequentes Ende wäre hier wünschenswert gewesen. Trotz allen sticht PROWL noch positiv aus den derzeitigen Veröffentlichungen hervor.
Qualität: Prowl hat einen gelungenen Bildtransfer, die Bildschärfe und der Kontrast sind so gut, dass der dadurch entstehende Tiefeneffekt gelungen ist. Details und der Schwarzwert sind hervorragend. Nur in den ganz schnell geschnittenen und Dunklen Szenen geht das ein oder andere Detail verloren. Die Ausgabe in HD 1080p als sehr gelungen zu bezeichnen.
Der Ton liegt in DTS-HD 5.1 vor und bietet einer hervorragende Dialogwiedergabe, aber auch der Raumklang nutzt jede Chance richtig zu punkten und lässt den Betrachter sehr aktiv am Geschehen teilnehmen.
