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Snatch - Schweine und Diamanten GB 2000
Drehbuch & Regie Guy Ritchie D.: Stephen Graham, Jason Statham, Brad Pitt, Dennis Farina, Vinnie Jones Im Verleih der Columbia TriStar Deutscher Kinostart: 22. März 2001 www.columbiatristar.de www.snatch-der-film.de
Snatch - Schweine und Diamanten – das ist ein Diamantenraub mit fast unglaublichen Folgen, die rauhe Welt illegaler Boxkämpfe, ein schräger und schier nicht verstehbarer irischer Zigeuner und… ein Hund.
Diamantendieb und -kurier Franky Four Fingers (Benicio del Toro), der im Auftrag des New Yorker Gangsters Avi (Dennis Farina) in Antwerpen einen großen Stein geraubt hat, macht auf seinem
Weg zurück nach Manhattan in London halt. Er soll kleinere Steine bei Avis Cousin Doug „The Head“ und anderen Juwelieren in Hatton Garden abliefern.
Zur gleichen Zeit steht der unerfahrene Boxpromoter Turkish (Jason Statham) mit seinem Geschäftspartner Tommy (Stephen Graham) vor seinem ersten großen Kampf, den er mit dem
uneingeschränkten Boss der Gegend, dem Boxpromoter und Schweinefarmbesitzer Brick Top auf die Beine stellt. Ungünstig ist allerdings, dass Turkishs Kämpfer Gorgeous George zuvor bei
einem anderen Fight von dem irischen Zigeuner Mickey O´Neil (Brad Pitt) auf die Bretter geschickt worden ist. Kurzerhand setzen Turkish und Tommy Mickey als neuen Schützling für den abgedealten Kampf ein.
Und so beginnt vor diesem Hintergrund die ganze Situation schnell völlig aus dem Ruder zu laufen. Betrug, Blufferei, dubiose Deals. Dazu ungefähr zwei Dutzend meist zwielichtige
Gestalten, die nur ihre eigenen Interessen im Kopf haben – alle illegal, einige absurd und die meisten in Blut, Schmerz und Rache endend. Als Nichts mehr läuft wie geplant, und mit so
manchem das Temperament durchgeht, sind dem Chaos alle Türen geöffnet – ein Chaos aus Hunden, Diamanten, Wohnwagen, Boxern und ausgesuchtem Gerät zur Selbstverteidigung…
Ja so muss das sein, schwarzer Humor, durchgeknallte Typen und ordentliche Action. Hier geht es drunter und drüber, keiner kann den Anderen trauen und leiden schon gar nicht. Einige
Einfälle sind schon fast skurril, hier tobt das Chaos, verschiedene dubiose Gestalten, welche aufeinander treffen, obwohl sie miteinander so rein gar nichts verbindet, außer einem Diamanten
(von dessen Existenz einige noch nicht mal wissen), der, so will es der "Zufall" häufig den Besitzer wechselt. Gekonnt spielt der Film mit logischen, genauso wie mit unlogischen Momenten, nur um unsere
"Helden" zum Finale zu führen, jedenfalls die, die noch dazu in der Lage sind. Langeweile gibt es hier nicht, entweder muss man wegen einer makaberen Situation mal wieder lachen (bzw.
schlucken) oder es gibt handfeste Action. Nach seinem Debüt Lock, Stock & Two Smoking Barrels (Bube, Dame, König, GrAs, 1998)
meldet sich der britische Regie-Shooting-Star Guy Ritchie erneut mit einer rabenschwarzen Crime-Thriller-Comedy zurück Sven Wiemann
Mit dieser Gaunerkomödie ist es dem britischen Regie- Shooting- Star Guy Ritchie gelungen, einen Streifen für die Filmfreaks von abgedrehten Filmen zu erstellen. Der Film handelt vom
Treiben der kleinen und großen Möchtegernbanditen und das Ganze hat Richie im zwielichtigen Milieu der Londoner Unterwelt angesiedelt. Das Zusammenfügen von Diamantenraub, illegalen
Boxkämpfen und Wetten ist sehr gut gelungen. Dieser Film hat viele Seiten und zwar viel Witz, Brutalität, rasante Action und Sprüche, die auch mal unter die Gürtellinie gehen. Brad Pitt, der in
der Rolle eines irischer Zigeuners einen Boxer darstellt, ist für diesen Part genau der richtige abgedrehte Darsteller. Als Ganzes ist der Film sehr gut gelungen und für Filmfreaks ein
Kinobesuch wert. D.S.
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