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Faust Spanien 2000 R.: Brian Yuzna
Drehbuch: David Quinn, Tim Vigil D.: Mark Frost, Jeffry combs, Isabel Brook, Monica van Campen, Andrew Divoff 98 Min. Filmax international
Nachdem seine Freundin von brutalen Verbrechern vor seinen Augen ermordet wurde, will John Jasper nur noch sterben. Doch bevor er sich von einer Brücke stürzen kann, erscheint der mysteriöse M,
der ihm ein verlockendes Angebot macht. Für seine Seele, die für ihn ja sowieso nichts mehr wert ist, gibt er ihm die Gelegenheit zur Rache. Als Mittel zum Zweck hilft ihm eine Apparatur, die es Jaspers
ermöglicht 2 lange Metallklingen als Verlängerung seiner Arme auszufahren. Diese erfüllen bei auch sodann ihren Zweck. Doch auch nachdem Jaspers seine Rache vollzogen hat, kommt er nicht zur
Ruhe. Denn M´s unheimlicher Vertrag zwingt ihn zu weiteren unkontrollierbaren Greueltaten. Denn M will die Macht der ganzen Region an sich reißen und läßt seine Gegner von ihm
beseitigen. Als Jaspers seine Schuldigkeit getan hat, beerdigen seine Schergen ihn lebendig. Doch der Vertrag zwischen beiden geht über den Tod hinaus. Jaspers kehrt zurück, schrecklich
verwandelt und viel tödlicher als je zuvor....
Brian Yuzna ist zurück. Nach einigen etwas schwächeren Einlagen der vergangenen Jahren zeigt
Yuzna, das er es doch noch kann. Und für sein Comeback suchte er sich auch geschmackssicher ein Top-Comic aus. Faust, eines der höllischsten Comics, welches im
Moment auf dem Markt zu finden ist. Die Story von David Quinn ist für seinen expliziten Sex- und Goregehalt berüchtigt. Wie schrieb doch Bela B. im Vorwort des 3. Heftes: „Schon die
dritte Ausgabe und immer noch nicht indiziert“ ( hierzulande erschienen bei EEE ). Doch die Vorlage auf der Leinwand adäquat zu präsentieren, ist sicher ein anderes Problem. Nach dem
Drehbuch der beiden Faust Macher Tim Vigil und David Quinn konnte eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Und Yuzna läßt denn auch seinen Hauptdarsteller so metzeln, wie man es erwartet,
wobei er sich dann und wann doch etwas zurückhält.
Nachdem sein Spezial-Effekt Man Screaming Mad George nach einem kleinen Ausflug in Society
-Gefilde macht, geht es zum Showdown leider etwas zahmer zur Sache, als es die Vorlage erwarten ließe. Doch Yuzna wird mit seiner durchweg modernen Kameraführung und
der unterstützenden Death-Metal-Musik sicher den Großteil der Fans zufriedenstellen und liegt mit seinem neusten Film auf jedem Fall über dem Horrordurchschnittseinerlei.
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