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Walt Disney’s Dinosaurier USA 2000
R.: Eric Leighton, Ralph Zondag 82min Kinostart: November 2000 Buena Vista Filmverleih Eierdiebe waren schon vor 65 Millionen Jahre eine Plage, doch wenn dann das Dinosaurierei noch eine
große Reise macht, kann es in einer ganz anderen Urzeitwelt landen. Das Lemurenweibchen Plio findet das Ei, als es plötzlich vom Himmel fällt und ist von ihm fasziniert,
nur Yar, ihr Mann ahnt, was es mit dem Ei auf sich hat. Und siehe da, das Ei bricht auf und ein kleiner Iguanodon erblickt das Licht der Welt. Yar hat Angst
um die Insel, die ein reines Lemurenparadies ist, doch Plio setzt sich für das Baby ein und verspricht, dass sie es friedlich erziehen wird. Sie tauft den Kleinen auf den Namen Aladar. Die
Jahre vergehen und aus Aladar wird mit der Zeit ein stattlicher Iguanodon, dessen besten Freunde die Lemuren sind. Doch eines Nachts kommt es zur Katastrophe, ein Meteoritenhagel, gefolgt von einem riesigen
Kometen zerstört die Insel und tötet fast den gesamten Lemurenstamm. Nur Plio, Yar und den Kindern Zini und Suri gelingt mit Hilfe von Aladar in letzter Sekunde die Flucht ins Meer. Als sie
endlich wieder Land erreichen ist auch hier alles zerstört, kein Leben und keine Vegetation. Doch
schon bald bekommen sie Besuch, eine Gruppe von Raptoren hat sie als ihre nächste Mahlzeit auserspäht. In letzter Sekunde erreichen sie eine Herde von Dinosauriern, die ihnen Schutz
bietet. Die Herde wird geführt von Kron, einem grimmigen und unbarmherzigen Iguanodon und Bruton, seinem kampferprobten Leutnant. Da jedoch der Nistplatz sehr weit entfernt ist, gibt
Kron die Anweisung Tempo zu machen, wer nicht mithalten kann, wird halt ein Opfer der Jäger. Aladar und seine Lemuren finden schnell in der Herde Freunde, das alte elegante Brachosaurusweib chen Baylene, Eema das Styrachosaurusweibchen, den schweigsamen Url, sowie Neera, die hinreißende Schwester von
Kron, die nur Augen für Aladar hat. Die Carnosaurier haben inzwischen die Jagd auf die Herde aufgenommen, was Kron dazu verleitet, auch ohne Wasser das Tempo zu beschleunigen. Als Eema, Baylene und Url wegen ihres
langsamen Schrittes von der Herde zurückgelassen werden, entschließen sich Aladar und die Lemuren bei ihren Freunden zu bleiben und sie nicht so den Carnosauriern zu überlassen.
Nach einiger Zeit finden sie Bruton, der aufgrund einer Verletzung auch zurückgelasse n wurde
und kümmern sich um ihn in ihrem Versteck, einer finsteren Höhle. Nach einem Kampf mit den Carnosauriern müssen sie in der Höhle nach einem neuen Ausgang suchen und finden dabei einen Zugang
zum langersehnten Nistplatz der Dinosaurier. Doch von der Herde ist noch keine Spur. Da sehen sie, dass der Zugang zum Tal für die Herde auf dem normalen Weg durch riesige Felsen versperrt ist.
Aladar ist klar, das die Herde jetzt vor den Felsen in einer Sackgasse ist, gefolgt von zwei sehr hungrigen Carnosauriern. Nur er kann sie jetzt noch vor der tödlichen Falle retten.
Als Jurassic Park
in die Kinos kam, wurde viel darüber gemeckert, das die langersehnten Dinos im Grunde nur ca. 12min auf der Leimwand zu sehen waren, doch die Story gab nicht mehr her
und auch die immensen Kosten waren hierfür ein Grund.
Doch mittlerweile sind einige Jahre vergangen, und dank der fortschrittlichen Computertechnik ist es Disney heute möglich einen Film zu schaffen, der einem wirklich in die Zeit vor 65 Millionen Jahren entführt, in
einem Film, der in jeder Sekunde faszinierende Special-Effekts präsentiert. Mit dieser Mischung aus computergenerierten Dinosauriern, realen Filmkulissen und hochentwickelten Special-Effekten setzt Dinosaurier
neue Maßstäbe in der Filmwelt. Allein schon die Eröffnungssequenz mit einem Flug über eine Herde von unzähligen Dinosauriern macht klar, wie gelungen die Illusion geworden ist. Die D inosaurier haben nicht nur perfekte Gesichtsausdrücke und Körper, sie werfen Schatten,
wirbeln Staub auf und sind eins mit ihrer realen Natur. Im Gegensatz zu den Zeichentrickfilmen der Disney Studios hat man bei Dinosaurier auf die völlige Niedlichkeit der Charaktere verzichtet. Die Lemuren
und Aladar geben zwar als Kuscheltiere zu Weihnachten herrliche Geschenke ab, sind aber auch glaubhafte Charaktere, um die auch ein erwachsendes Publikum Angst haben wird, wenn die bösen
Carnosaurier angreifen. Die FSK Freigabe ab 6 Jahren wird allerdings zu manchen Kindergeschrei in
den Kinos führen, wenn die Raptoren oder die Carnosaurier blutrünstig ihre Zähne fletschen. Die deutsche Synchronisation ist sehr gut gelungen und keine Angst, die Dinosaurier singen nicht. Eine
fantastische Reise in eine vergangene Welt, die ganze Familien verzaubern wird.
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