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The Cell
USA 2001
Regie: Tarsem Singh
D.:
Jennifer Lopez, Vince Vaughn, Vincent D'Onofrio, Marianne Jean-Baptiste, Jake Weber
Musik: Howard Shore
105 min/1:2,35 (16:9 anamorph) / 
Deutsch/Englisch 5.1 Dolby Digital ; 5.1 (DTS - dt., nur bei FSK 18 - Version)
Audiokommentar Dolby Digital 2.0 (Stereo)
Untertitel: Englisch, Deutsch
Kinowelt Home Entertainment

Der geisteskranke Serienkiller Carl Stargher (Vincent D’Onofrio) hat es auf junge Frauen abgesehen. Doch FBI-Agent Peter Novak (Vince Vaughn) kommt ihm sehr schnell auf die Spur. Doch bevor Stargher verraten konnte, wo er sein letztes Opfer gefangen hält, fällt er in eine Art Koma. Novak ist unter Zeitdruck: Sollte er innerhalb der nächsten 40 Stunden die junge Frau nicht finden , wird sie in einer hermetischen Zelle, die über eine Zeitautomatik mit Wasser volläuft, qualvoll ertrinken. Als letzten Ausweg wendet Novak sich an die Psychotherapeutin Catherine Deane (Jennifer Lopez). Mit Hilfe einer neuen Methode soll sie in die Gedankenwelt des Killers eintauchen, um dort nach Hinweisen auf das Versteck zu suchen. Catherine gerät dabei jedoch in eine Alptraumwelt von so monströsen Ausmaßen, dass sie bald selbst nicht mehr zwischen virtueller und tatsächlicher Wirklichkeit unterscheiden kann. Und schließlich stellt sie fest, dass Stargher sie in seiner kranken Phantasie bereits längst erwartet hat...

Dem Film wurde oft vorgeworfen, er sei zu sehr Mainstream-Kino. Wenn so allerdings das neue Mainstream-Kino aussieht, dann mehr davon. The Cell ist voll von atemberaubenden Effekten, Einfallsreichtum und einem perfekten Score, der dies alles voll unterstützt. Regisseur Singh plündert alles vom Serial Killer Film Schweigen der Lämmer über die Drogenfantasien eines Ken Russel bis hin zu den surrealistischen Bildern eines Salvatore Dali. The Cell ist keine Filmkunst, sondern perfekte Unterhaltung von Anfang bis Ende, die einen schon mit der ersten Sequenz in der Wüste durstig nach mehr macht. Dazu kommt eine Jennifer Lopez, die nicht nur die beste schauspielerische Leistung ihrer Karriere bringt, sondern auch zeigt, wie viel Wandlungsfähigkeit sie besitzt. The Cell erscheint hier auch erstmals als Dir. Cut, wobei sich dieser nur geringfügig von der Kinoversion unterscheidet. Die MAFFA verlangte zum Kinostart in Amerika, das die Szene, in der Carl Stargher an Ketten hängend über seinem toten Opfer masturbiert, entschärft wird. Hier ist die Szene jetzt wieder in ihrer ursprünglichen Version zu sehen.

Qualität : Das Bild kann voll und ganz überzeugen, zwar ist ein leichtes Bildrauschen in den sehr hellen (Wüsten) Szenen vorhanden. Dies wird aber durch die kräftigen Farben vor allem in den Traumsequenzen und dem guten Kontrast weggemacht. Auch die Kompression weißt keine Fehler auf. Der Ton bietet einen hervorragenden Raumklang, der grade während der Traum -Sequenzen voll aufdreht und einen dynamischen Sound-Mix liefert. Nur die Dialoge sind stellenweise etwas leise geraten im Vergleich zum Score. Der DTS Track bietet nicht viel Unterschied zum 5.1 Ton und ist nur ein wenig dynamischer, wobei der Subwofer voll zum Einsatz kommt.

Extras:

  • animiertes Menü
  • animierte Kapiteleinteilung
  • Audiokommentar des Regisseurs (Englisch mit deutschen Untertiteln) Geschnittene Szenen (18 min / Englisch mit deutschen Untertiteln) leider nicht anamorph, auch sind die deutschen Untertitel im schwarzen Balken untergebracht, bei einem 16:9 Zoom verschwinden sie fast völlig.
  • Visual Effekts (23 min / Englisch mit deutschen Untertiteln) – die Entstehung bestimmter Szenen im Film werden anhand drei Betrachtungsperspektiven gezeigt, mit der Multi-Angel-Technik kann man eine Szene in drei Perspektiven beobachten. Erstens die eigentliche Szene, zweitens die Aufnahmen der Szene und drittens das Storybord.
  • Style As Substance (12 min / Englisch mit deutschen Untertiteln) einige Beteiligte am Film reden über den Regisseur und loben ihn, nicht sehr informativ, eher eine PR-Aktion.
  • Filmographien – Texttafeln zu der Crew und den Darstellern.
  • Empathie-Test – 10 Fragen, durch die man eine Einschätzung seines empathischen Wertes bekommt.
  • Das menschliche Gehirn – Texttafeln mit Wissen rund um das menschliche Gehirn.
  • Geteiltes Leid - deutscher Kurzfilm mit einer ähnlichen Thematik, recht gut gemacht.
  • Trailer - unter anderem auch der New Line Trailer vom Herr der Ringe.