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Bruiser
USA/Kanada/Frankreich 2000
R.: George A. Romero
D.: Jason Flemyng, Leslie Hope, Peter Stormare
96 Min./1:1,85-16:9
Deutsch/Englisch DD 5.1/dts
Sunfilm Entertainment

Der kleine Verlagsangestellte Henry Creedlow ist ein armes Schwein. Sein bester Freund zieht ihm das Geld aus der Tasche, sein exzentrischer Boss behandelt ihn wie einen beseelten Sandsack, seine Putzfrau bestiehlt ihn, und seine schöne Frau, die ihn offen verachtet, geht hinter seinem Rücken mit dem Chef ins Bett. Sogar der Pudel lacht ihn aus. Das ändert sich, als er eines Tages ohne Gesicht erwacht. Nach dem ersten Schrecken beschließt Creedlow, die neu gewonnene Anonymität für einen Rachefeldzug zu nutzen..

George Romero ist wieder da. Knappe zehn Jahre nach Stark-The Dark Half erhofft man sich zu Recht großes von ihm. Wer sich bei Bruiser aber an seinen alten Filmen orientiert und ähnliches erwartet, wird bitter enttäuscht. Bruiser ist eine ironisch angereicherte Rächerphantasie, die in Gedanken wohl jeder mal hatte. So kann der Zuschauer sich schnell mit dieser Phantasie anfreunden. Nach dem anfänglich guten Einstand verflacht der Spannungsbogen allerdings recht schnell. Bruiser ist blutleer (in zweierlei Hinsicht), langatmig und spannungsarm. Da der Hauptdarsteller die meiste Zeit mit einer Maske herumläuft, bewegen sich seine darstellerischen Möglichkeiten gegen null. Einzig Peter Stormare läuft in seiner Parodie eines Managers zu Höchstform auf. Nur für den harten Romerofan zu empfehlen.

Qualität: zwar nicht übermäßig, aber ausreichend scharfes Bild. Oft recht kräftige Farben. Der Ton ist meist recht knallig und bedient auch die hinteren Boxen gut.

Extras: Audiokommentar, Musikvideo, Biografien