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Amores perros Mexiko 2000 R. : Alejandro González Inárritu D. : Emilio Echevarría, Gael García Bernal, Goya Toledo 148 Min./ Widescreen Warner Home Video
Ein verhängnisvoller Autounfall in der pulsierenden Metropole Mexico City. Drei Leben prallen aufeinander, um die bestialische Seite der menschlichen Kreatur aufzudecken. Da ist Octavio, der in der Welt
illegaler Hundekämpfe gerät, um mit dem dort verdienten Geld mit der Frau seines kriminellen Bruders abhauen zu können. Der erfolgreiche Verleger B´Daniel hingegen verläßt seine Frau und seine zwei Töchter, um mit
dem Supermodel Valeria und ihrem Schoßhündchen zusammen zu leben. Und schließlich ist da noch der obdachlose „ El Chico“. Einst ein Revolutionär, der nun als Auftragskiller mit einem Rudel wilder Hunde durch die
Straßen zieht und auf Erlösung hofft.
Das bewegende Regiedebüt des Mexikaners Alejandro Gonzáles Iñárritu wurde weltweit mit Preisen überhäuft. Stilsicher begleitet er stellvertretend für Millionen von
Menschen einige wenige mit teilweise agiler Handkamera, so daß der Film zeitweise wie eine Dokumentation wirkt. Regisseur Iñárritu ist an den Wirrungen der Liebe interessiert und vor allem an den Schattenseiten. So
ist dieser Film kein Hochglanzprodukt a la Hollywood, sondern zeigt schonungslos die Realität in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten. Die Idee der Übehrschneidung der einzelnen Episoden ist dazu ein
zwar nicht neuer Einfall, wird hier aber in Perfektion dargeboten. Ein kleines Meisterwerk, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.
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