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Alien Jäger – Mysterium in der Antarktis
USA 2003 
Regie: Ron Krauss
Darsteller: James Spader, Janine Eser, John Lynch, Leslie Stefanson, Carl Lewis
88 Min./16:9 Widescreen (1.85:1) 
Columbia TriStar Home Entertainment

Nahe einem NASA-Genlabor in der Antarktis, das botanische Experimente durchführt, wird die Rettungskapsel eines fremden Raumschiffes geborgen. Der mysteriöse Fund sendet ein Radiosignal aus, dessen Spektogramm mit dem des Roswell-Absturzes 1947 identisch ist. Dechiffrier-Spezialist und Alienjäger Julien Rome (James Spader) fliegt auf Anweisung Washingtons an den Südpol. Doch sein Erfolg bei der Übersetzung des Signals kann die Katastrophe nicht aufhalten. Die anderen Wissenschaftler öffnen gegen seinen Rat die Kapsel, das Fremde aus dem All entflieht und seine pure Gegenwart infiziert das Team. Für die U.S.-Regierung bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen: Friedlich oder nicht, die Aliens sind allein durch ihre Gegenwart eine tödliche Bedrohung für die Menschheit. Um die Ausbreitung der Infektion bereits am Herd zu stoppen, kann es nur eine Lösung geben ...

Ein Film mit dem Titel Alien Jäger verheißt nichts gutes. Doch der zweite Blick fällt auf den Namen James Spader und macht dann doch neugierig. Und Alien Jäger entpuppt sich tatsächlich als wesentlich besser als der Titel, der zudem so nicht stimmt. Denn hier wagt man mal wieder eine andere Auseinandersetzung mit Außerirdischen, die über das übliche Geballer hinausgeht. So ist Alien Jäger intelligenter als man vermuten würde, auch wenn hier gut geklaut besser ist als schlecht neu gemacht. Ob mit oder ohne James Spader, man unterhält sich gut und hat sogar ein Wiedersehen mit Sportlegende Carl Lewis in etwas ungewohnter Umgebung und Keir Duella, der schon vor mehr als 30 Jahren im berühmtesten SF Klassiker seinen ersten Kohntakt hatte.