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Tatort: Reifezeugnis Deutschland 1977 Regie: Wolfgang Petersen
Darsteller: Nastassja Kinski, Christian Quadflieg, Klaus Schwarzkopf, Judy Winter 108 Minuten Vollbild (1.33:1) Dolby Digital 1.0 in Deutsch Buena Vista
Sina, Oberschülerin an einer Kleinstadtschule, verliebt sich in ihren Klassenlehrer. Trotz ausgetüftelten Versteckspiels fliegt
die Sache auf. Nicht nur Michael, ein Klassenkamerad, mit dem sie 'geht', merkt etwas, sondern auch eine Klassenkameradin, deren Versetzung gefährdet ist. Sie erpresst ihren
Klassenlehrer. Sina wiederum fürchtet sich davor, dass Michael plaudert. Sie lädt ihn ein zu einem Rendezvous im Wald und gibt - für Michael unerwartet - alle ihre Hemmungen
auf. Dies aber war ein eiskalt berechnetes Spiel. Sie ergreift einen Stein und erschlägt Michael. Vor der Polizei behauptet sie, ein Sittlichkeitsverbrecher - seine Personenbeschreibung
hatte sie in der Zeitung gelesen - habe sie überfallen wollen. Michael sei ihr zur Hilfe gekommen und dabei von dem Wüstling erschlagen worden...
Als Wolfgang Petersen 1977 mit seiner Arbeit am Tatort
begann, war er seiner Zeit weit voraus. Anstatt einen klassischen Tatort abzuliefern, setzte er den Kommissar in den Hintergrund und lieferte einen Thriller ab der durch eine
perfekte und glaubhafte Charakterzeichnung überzeugte. Obwohl das Lolita Thema den Film beherrscht, ging er nie in Effekthascherei über. Der Erfolg und die Anschließende
Diskussion was monatelang Thema in den Medien. Nastassja Kinski wurde ein Star, ganz abseits ihres Berühmten Vaters und für Wolfgang Petersen war der Weg frei für Filme wie das Boot oder Die unendliche Geschichte.
Extras: Wolfgang Petersen über den Tatort Interview mit Judy Winter Tatort - Ein kurzer Rückblick Wo Tatort-Krimis wirklich entstehen
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