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Anastasia
Ot.: Anastasia - The Mystery of Anna USA 1986 Regie: Marvin J. Chomsky D.: Amy Irving, Edward Fox, Elke Sommer, Jan Niklas, Nicolas Surovy, Olivia de Havilland, Omar Sharif, Rex Harrison
192min / Vollbild (1.33:1) Dolby Digital 2.0 (Stereo) in Deutsch Dolby Digital 2.0 (Stereo) in Englisch e-m-s new media
Dies ist die Geschichte von Anna Anderson, der Frau, die bis zu ihrem Tod im Jahre 1984 behauptete, Großfürstin Anastasia zu sein, das einzige überlebende
Kind des russischen Zaren Nikolas II. Für viele wurde die Erzählung ihres Lebens eine der großen Romanzen des zwanzigsten Jahrhunderts: Die Kindheit als Adelige, die Flucht vor dem Henker und der Kampf, den
Adelstitel zurück zu gewinnen. Laut den Geschichtsbüchern wurde Anastasia im Jahre 1918 zusammen mit ihrer Familie hingerichtet, doch ihr Mysterium lebt bis heute.
Die Geschichte der Anastasia wurde
mehrfach verfilmt, sei es mit 1956 mit Ingrid Bergman oder 1997 als Zeichentrick Version von Don Bluth. Die von vorliegender Version wurde 1986 fürs amerikanische TV als Zweiteiler gedreht. Hierbei wurde weder
an Kulissen, Kostümen oder namhaften Darstellern gespart. Doch auch, wenn die lange Laufzeit die Möglichkeit gibt, Details der Geschichte zu erzählen, liegt auch hier die Schwäche des Films, einzelne Passagen
sind zu lang inszeniert und wirken zudem etwas bieder in der Darstellung. Was bleibt, ist die altbekannte Geschichte als nette Abendunterhaltung, die zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht zu Begeisterungsstürmen
hinreisst. Als jungen Sohn des Zaren gibt hier Christian Bale (Batman Begins) einen seiner ersten großen Auftritte.
Qualität:
Das Bild wirkt sehr verwaschen und kontrastarm, die Farben zu kräftig und gleichzeitig matt, ein typisches Problem bei so mancher TV Produktion der 80er Jahre. Hier wäre eine komplette Restaurierung des
Bildes nötig gewesen. Der Ton in 2.0 ist in den Dialogen klar und rauschfrei und erfüllt völlig seinen Zweck.
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