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A Chinese Ghost Story
Ot.: Sinnui yauman
Hongkong 1987
Regie: Ching Siu-Tung
D.: Joey Wang, Leslie Cheung, Wu Ma, Lau Siu-Ming, Ling Bo
92 min Widescreen (1.78:1 - anamorph)
Deutsch/Cantonesisch Dolby Digital 5.1
Deutsch/Cantonesisch Dolby Digital 2.0 (Stereo) 
e-m-s new media

Tsai-shen, ein Schuldeneintreiber mit kindlichem Gemüt, verliert auf seiner Wanderschaft all seine Schuldbriefe und steht plötzlich mittellos da. Vor einem aufkommenden Sturm flüchtet er in den verlassenen Lan-Ro-Tempel. Tsai-shen glaubt nicht an das, was die Leute im Dorf erzählen: dass es in dem alten Gemäuer spukt. Er will die Nacht hier verbringen und morgen weitersehen...
Tsai-shen schlägt auch die Warnungen des Schwertkämpfers und Exorzisten Yen in den Wind, der sich beim Tempel aufhält, um die Geister zu bannen. Das Schicksal holt den Unbelehrbaren ein, ohne dass er das Verhängnis ahnt: Tsai-shen erliegt den Reizen einer bezaubernden jungen Frau, die offenbar im Tempel wohnt. Sie steht in den Diensten eines blutsaugenden Baummonsters, für das sie die Opfer anlockt.
Aber das Schicksal meint es gut mit dem arglosen Sterblichen: Die Liebe fesselt Mensch und Geistfrau aneinander, und der Lockvogel des Baummonsters wird zu Tsai-shens persönlichem Schutzgeist. Bald hat Tsai-shen keine Wahl: Er muss das Baummonster bekämpfen, wenn er sein Leben retten und seine Geliebte von ihrem Schicksal erlösen will...

A Chinese Ghost Story war 1987 der erste moderne Fantasy Film aus Hongkong, der auch den Weg zu uns schaffte. Ching Siu-Tung hatte in Hongkong nach seiner Erfolg mit The Terra Kotto Warrior von Thui Hark des Angebot zu diesem Film bekommen, der deutlich die Schriftzüge beider Männer trägt. Fliegende Menschen, lebende Bäume, Zombies, Magier, böse Hexen und ein wunderschönes Mädchen. Auch wenn die Special Effekte nicht das Maß aller Dinge sind, hilft die wirklich schöne und märchenhafte Erzählung hierüber leicht hinwegzusehen. Joey Wang, Leslie Cheung und Wu Ma wurden hiermit zu Superstars, wobei man sagen muss, das auch heute noch Joey Wang der süßeste aller Geister ist.

Qualität : auf den ersten Blick macht das Bild einen sehr guten Eindruck, doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, das die Farben etwas unnatürlich wirken. Auch der Kontrast und die Bildschärfe sind nur gutes Mittelmaß. Der Sound in 5.1 ist ein Upmix des alten 2.0 Sounds und ist somit sehr frontlastig, die Dialoge sind sehr klar und kommen erwartungsgemäß nur aus dem Frontbereich. Im Vergleich zur Erstauflage jedoch eine lohnenswerte Neuanschaffung!

Extras:
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Originaltrailer